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Die
Burg Frankenstein, Johann Konrad Dippel und das Monster
von
Otto Weber
Berühmter
Theologe, Arzt und Alchemist aus dem Mühltal
Die
Bergstraße, die wichtigste Verbindung zwischen Darmstadt
und Heidelberg, war zu allen Zeiten ein beliebter Reiseweg.
Während die Berge des Odenwaldes nach Osten einen
natürlichen Schutz bieten, öffnet sich die Landschaft
nach Westen in die rheinische Tiefebene. Vor allem im zeitigen
Frühjahr legt diese Landschaft ihr Feiertagskleid an und
erstrahlt im Blütenglanz von Mandel-, Pfirsich- und
Kirschbäumen. "Via montana" nannte man die Straße
schon bei den Römern, und viele Reisende erhielten hier
einen Vorgeschmack auf ihre südlichen Reiseziele. Wie auf
einer Perlenkette reihen sich Ruinen von Burgen und Schlössern
auf den begrenzenden Odenwaldhöhen - und den Anfang, von
Darmstadt kommend, macht die Burgruine Frankenstein.
Hat
auch Mary Shelley auf einem ihrer Wege nach Süden diese
Gegend bereist? Hat sie vielleicht den Burgberg bestiegen und den
herrlichen Rundblick von einem der Türme genossen? So
mancher Bearbeiter von Shelleys literarischem Nachlaß hat
bei ihrem Roman "Frankenstein" die Vermutung geäußert,
sie hätte durch die Burgruine Frankenstein die Anregung für
den Namen jenes Arztes erhalten, der in ihrem Buch den
künstlichen Menschen schuf. Ihre erhaltenen Tagebücher
geben darüber jedoch keine Auskunft. Die Burg wurde 1252
erstmals erwähnt und befand sich bis 1662 im Besitz der
Herren von Frankenstein.
Eingeschlossen von Besitztümern
der Landgrafen von Darmstadt wurde sie in diesem Jahr von dem
Landgrafen Ludwig VI. erworben. Die Burg bietet in ihrer
Geschichte genügend Motive für Schauergeschichten, wie
sie zu Shelleys Zeiten Mode waren. Besonders bekannt ist die
Erzählung von Georg von Frankenstein und seinem Kampf mit
dem Drachen. In der kleinen Kirche des am östlichen Berghang
liegenden Nieder-Beerbach hat sich die Grabplatte erhalten, die
den tapferen Helden in seiner Rüstung zeigt. Der Ritter hat
einen Fuß auf das erlegte Untier gesetzt. Doch der Lindwurm
ringelt im Todeskampf seinen Schwanz um das Bein des Ritters und
sticht durch einen Spalt der Rüstung in dessen Knie, was für
den Helden den sicheren Tod bedeutete. Selbstverständlich
gab es auch die Erzählung von der weißen Frau, die
unerlöst bei Nacht durch die Gemäuer wimmert, und es
gab die Sage von versteckten Schätzen und unterirdischen
Gängen. Nach den versteckten Schätzen hat man noch im
18. Jahrhundert gesucht, natürlich erfolglos.
Diese
auf vielen Burgen üblichen Sagen geben jedoch keinen Hinweis
auf einen Arzt, der einen künstlichen Menschen schuf.1
Die
regionale Geschichtsforschung 2 und neuerdings Simon
Marsden in seiner "Geistersuche" bringen den Theologen,
Arzt und Alchemisten Johann Conrad Dippel mit dem Frankenstein in
Shelleys Roman in Verbindung, und dieser Vermutung soll hier
einmal nachgegangen werden.
„Hochstudierter
Magister“ und Wahrsager
Versetzen wir uns in den
Sommer 1673. Im deutschen Südwesten tobte der pfälzische
Erbfolgekrieg. Unter der zügellosen Expansionspolitik des
französischen Königs Ludwig XIV. hatte sich der Krieg
nach Südhessen ausgedehnt. Französische Truppen kamen
unter dem Marschall Turenne bis nach Darmstadt. Der
Nieder-Beerbacher Pfarrer Johann Philipp Dippel hatte seine
hochschwangere Frau hinter den Mauern der Burg Frankenstein in
Sicherheit gebracht, und im dortigen Forsthaus wurde am 10.
August 1673 Johann Conrad Dippel geboren. Vermutlich hatte die
Pfarrfrau mit ihrem Jüngstgeborenen noch mehrfach Schutz
hinter den Mauern der Burg gesucht. Besonders 1674 war für
Südhessen ein schlimmes Kriegsjahr. Die Bergstraße war
direktes Kriegsgebiet. Das dem Frankenstein benachbarte
Auerbacher Schloß wurde von französischen Truppen
erstürmt, geplündert und zerstört. Auch Darmstadt
war zeitweise besetzt, und seine Befestigungsanlagen sollten von
den Einwohnern geschleift werden.
In dieser Zeit - genau
1675 - erschien in Frankfurt die programmatische Schrift des
Pietismus "Herzliches Verlangen nach gottgefälliger
Besserung der evangelischen Kirche" von Philipp Jakob Spener
(1635 – 1705). Dieses Buch und die daraus entstehende
reformerische Bewegung sollten für das spätere Leben
Dippels noch große Bedeutung erhalten.
Berichte über
die Jugendjahre Dippels sind spärlich und widersprüchlich.
Sein Vater war 1678 als Pfarrer nach Nieder-Ramstadt versetzt
worden. Nach der Grundschule und privater Unterrichtung besuchte
der Junge ab 1686 das Pädagog in Darmstadt. Dort war er nach
seinen eigenen Aufzeichnungen in der "Praeceptorum Augen ...
schon ein Wunder." 3 In der Matrikel des
Darmstädter Pädagogs hatte Dippel unter den
Abiturienten von Ostern 1691 seinem Namen den Zusatz
"Frankensteinensis" angefügt. Auch bei der am 9.
Mai 1691erfolgten Immatrikulation in Gießen gab er als
Herkunftsbezeichnung den Frankenstein an. 4
Man
kann davon ausgehen, daß er diesen Namenszusatz auch später
noch verwendete. Bei seinem Studienbeginn in Gießen war
hier die Auseinandersetzung zwischen orthodoxem Protestantismus
und reformerischem Pietismus in vollem Gange. Weil er sich bald
"möchte groß machen" griff Dippel in
jugendlichem Übermut mit Diskussionen und Streitschriften in
diese Auseinandersetzung ein. Sein Studium, besonders die Fächer
Theologie und Medizin, hat er darüber jedoch nicht
vernachlässigt. Nachdem Dippel 1693 seine Magisterprüfung
abgelegt hatte, "welcher Name mich beynahe zweyhundert
Gulden kostete", mußte er aus Geldmangel für
einige Zeit als Privatlehrer arbeiten.
Zur Fortsetzung
seiner Studien hatte er die Universität Wittenberg gewählt.
Dort, wo Luther gelehrt hatte,wollte er nicht nur sein Studium
abschließen, sondern auch seinen Kampf gegen die Pietisten
fortführen. Aber von Wittenberg erhielt er eine Absage, und
auch sein Ansinnen, an der Universität Straßburg
Vorlesungen über Philosophie zu halten, scheiterte. Dafür
machte er sich dort, nicht zu seinem Vorteil, einen Namen mit
Privatvorlesungen über Chiromantie und Astrologie. Er war
dadurch als "hochstudierter Magister" und Wahrsager
bekannt geworden. Es fehlte aber auch nicht an ernsthafter
Arbeit, den hier begann er mit dem Studium der Spenerschen
Schriften.
Ein mutiger Theologe, trotz Gefahr und
Ungemach
Bald zog es ihn jedoch zurück in die
Stille des Nieder-Ramstädter Pfarrhauses, um den Abschluß
seiner Studien in Gießen vorzubereiten. In dieser Zeit
erfolgte Dippels Wandlung zum Pietisten. Bei dieser Bekehrung
spielte der Gießener Professor Gottfried Arnold (1666-1714)
eine besondere Rolle. Er war "der Freund seiner Seele"
und in Dippels Gedankenwelt klingen immer wieder Motive von
Arnold auf. 5 Was die beiden jedoch unterscheidet,
sind Dippels besondere chemische und naturphilosophische
Interessen, die auch die treibende Kraft seiner Theologie waren.
Außerdem war er stark im Gedankengut des Paracelsus
(Theophrastus Bombastus von Hohenheim; 1493 – 1541)
verhaftet. Auf theologischem Gebiet hatte ihn Arnolds
"Ketzerhistorie" erheblich beeinflußt. Für
ihn war "die evangelische Wahrheit nur bey denen zu finden,
die der rasende Schwarm der Clerisey am meisten gehasset und zum
Satan gewiesen." Dippel propagierte den durch Christus
"wiedergeborenen" Gläubigen. Er lehnte staatliche
Autoritäten über diese "Wiedergeborenen" ab
und verlangte eine Trennung von Staat und Kirche.
Er hatte
sich durch seine Studien zwischenzeitlich von Orthodoxen und
Pietisten gleich weit entfernt, er war zum Separatisten geworden.
Als seine Schrift "Papismus vapulans, oder das gestäupte
Papstthum an den blinden Verfechtern der dürftigen
Menschensatzung in protestirender Kirch ...", die eigentlich
seine Professur in Gießen vorbereiten sollte, endlich
erschien, erregte sie so viel Ärgernis, daß sich sein
Landesherr aus Darmstadt einschaltete und die Streitschrift
konfiszierte. Der Verfasser wurde vor das Darmstädter
Konsistorium zitiert. Die Briefe Dippels zu dieser
Auseinandersetzung sind von W. Diehl 6 veröffentlicht
und werfen ein helles Licht auf den Mut des Verfassers. Er
schreibt seinem Landesherrn: Ob durch die Konfiskation "die
Wahrheit werde zurückgehalten, oder unterdruckt werden, wird
die Zeit lehren. Es ist nichts ... in dem Buch enthalten, als was
mir das Worth der Wahrheit und mein Gewissen zu schreiben an die
Hand gegeben. ...kann solches Scriptum, wegen hochf. Inhibition
an bemeldtem Orth nicht ans Tages Licht kommen, so wird
vielleicht Gott darzu einen andern Orth ersehen haben. Und Ihro
Hochf. Durchl. welche der Herr in der Zucht seiner Gnade so weit
gebracht, daß sie die Liebe zur Wahrheit angenommen, werden
es hoffentlich nicht so ungnädig empfinden, wann ich, der
ich sonst in allem unterthänigst zu gehorchen willig, bey
dergleichen Befehle, die in den Circ des Gewissens lauffen, allwo
sich Christus allein das Regiment vorbehalten, fürnehmlich
sucht, in der Gnade und in dem Frieden Gottes zu stehen..."
Beim
Lesen dieser Zeilen sollte man bedenken, daß zu Dippels
Zeit ein Staatsamt, ja häufig die Freiheit und manchmal
sogar das Leben vom Wohlwollen des Landesherrn abhing. Das
Konsistorium erteilte Dippel neben Hausarrest auch Schreibverbot
und untersagte ihm seine Tätigkeit als Prediger. Die Antwort
Dippels auf den Ausgang des Verfahrens war die Mitteilung an den
Landgrafen, "daß er trotz Gefahr und Ungemach nicht
diejenigen anbeten will, die ihm die Reiche der Welt und ihre
Herrlichkeit darbieten."
Von Nieder-Ramstadt nach
Berlin, Holland und Dänemark
Bei allem
Bekennermut mußte Dippel aber auch leben, und er wollte
seiner Familie in Nieder-Ramstadt nicht zur Last fallen.
Der
damalige Landgraf Ernst-Ludwig war ein großer Anhänger
der Alchemie. Er glaubte wie so viele, seinen aufwendigen
Lebensstil damit finanzieren zu können. Vielleicht wurde
Dippel dadurch angeregt, und er besann sich auf sein
Medizinstudium und seine Kenntnisse in der Alchemie. Nahe seinem
Heimatort, in der Nähe einer bestehenden Glashütte,
kaufte er mit geliehenem Geld ein Landgut und begann mit seinen
Versuchen. Nach acht Monaten glaubte, er eine Tinktur gefunden zu
haben, die Silber und Quecksilber in Gold verwandelte. Er
veröffentlichte seine Entdeckung und hoffte auf den großen
Reichtum, denn er wollte damit der "Tyrannei der Mächtigen
Trotz bieten". Gleichzeitig verteilte er das für den
Kauf des Landgutes geborgte Geld mit vollen Händen an die
Armen.
Aber ein Mißgeschick zerstörte Dippels
Träume. Das Glas mit dem Arcanum zerbrach. Dippel glaubte
zwar diesen Verlust in zwei Monaten ersetzen zu können, aber
er laborierte drei Jahre ohne jeglichen Erfolg. Da verloren seine
Gläubiger die Geduld, und Dippel entzog sich ihren
Forderungen durch die Flucht nach Berlin.
Trotz seiner
Mißerfolge wurde er dort mit offenen Armen aufgenommen.
Auch hier suchte man nach einfachen Möglichkeiten, die
höfische Verschwendungssucht zu kompensieren. Die
finanzielle Unterstützung für Dippel muß in
Berlin ganz beachtlich gewesen sein. Er mietete einen Palast für
mehrere tausend Gulden und es standen ihm Gehilfen für seine
Experimente zur Verfügung. Aber auch hier war er mit seinen
Versuchen, Silber in Gold zu verwandeln, erfolglos.
Dafür
fand er den Farbstoff „Berliner Blau" und ein Heilöl,
das noch heute seinen Namen trägt: „Oleum animale
aethereum Dippleri “, Dippels Tieröl.
Ein Jahr
war Dippel in Berlin, als ein Konkurrent auftauchte - der
Alchemist und Hochstapler Caetano. Dippel erhielt den königlichen
Befehl, dessen Tinktur zu untersuchen. Das Ergebnis war negativ
wie bei seiner eigenen Arbeit. Caetano wurde zwei Jahre später
in Küstrin an einem vergoldeten Galgen gehenkt. 7
Und Dippel?
Auch ihn hat man in Haft
genommen, aber er kam durch Protektion nach kurzer Zeit frei.
Einer weiteren Verhaftung entzog er sich durch die Flucht - in
einer schwedischen Offiziersuniform und in Begleitung eines
Mohren. Die folgenden Stationen seines Lebens können
verkürzt dargestellt werden, weil denkbare Verbindungen
zwischen Dippel und Mary Shelleys Frankenstein aus dem bisher
Dargestellten aufgezeigt werden können.
Von Berlin
kam Dippel für kurze Zeit nach Frankfurt und ging dann
weiter nach Holland. In Leiden promovierte er zum Dr. med. und
eröffnete in der Nähe von Utrecht eine Praxis. Seine
Erfolge als Mediziner müssen beachtlich gewesen sein, denn
selbst seine erbitterten Feinde spendeten ihm auf diesem Gebiet
großes Lob. Doch auch sein neuer Aufenthalt war nur von
kurzer Dauer. Die nächste Station seines Lebens war Altona,
das damals zu Dänemark gehörte. Auch hier wirkte er als
Arzt, mischte sich aber auch hier wieder mit neuen
Streitschriften in die theologischen Händel seiner Umgebung
ein. Es kam erneut zu einem Gerichtsverfahren, und dieses Mal
traf es den Streitbaren hart. Seine neuen Schriften wurden durch
den Scharfrichter verbrannt, er selbst zu lebenslanger Haft auf
dem nördlichsten Zipfel der Insel Bornholm in der Festung
Hammerhus verurteilt. Bald bemühten sich seine Anhänger
um seine Freilassung. In Holland wurde sogar eine Kollekte
veranstaltet, um Geld für seine Befreiung zu erhalten. Auch
der Graf Wittgenstein von Berleburg setzte sich für seine
Freilassung ein.
Der weltberühmte Dr. Dippelius,
als Christianus Demokritus bekannt und gefürchtet
Im
Juni 1726, nach fast siebenjähriger Haft, konnte er die
Insel Bornholm verlassen. Nach verschiedenen Aufenthalten bei
Anhängern und Freunden und nach einer Einladung an den
schwedischen Königshof ging er nach Deutschland zurück.
Seine zahlreichen Feinde hatten die endgültige Ausweisung
erreicht. „Sie schreiben, daß ich ein Zauberer sei,
und haben also nicht genug an den sonst gewöhnlichen
Ehrentiteln: Fanaticus, Enthusiast und Schwärmer."
Auch in Deutschland wechselten seine Aufenthaltsorte sehr
schnell: Lauenburg, Lüneburg, Celle und das Stift Hildesheim
bei Goslar. Auch hier sorgten seine Feinde dafür, daß
er nirgendwo eine Bleibe fand. Da bot ihm das Fürstenhaus
Sayn-Wittgenstein in Berleburg einen Ruhesitz. Berleburg war als
Zentrum pietistischer Zirkel bekannt, und im Dezember 1729
schrieb Graf Casimir von Wittgenstein in sein Tagebuch: „Sonst
ist nichts Sonderliches Passirt, als daß der weltberühmte
Dr. Dippelius, der unter dem Namen Christianus Demokritus den
Gelehrten bekannt ist und 61/2 Jahre auf der Insel Bornholm
gefangen gesessen hat, hierher gekommen ist, mit welchem ich also
auch bekannt geworden bin. Er ist im Umgange ein artiger,
humaner, gelehrter und geschickter Mensch“. Die knapp fünf
Jahre, die Dippel bis zu seinem Tod in Berleburg blieben,brachten
ihm interessante Begegnungen und die notwendige Ruhe für
seine Arbeit. Hier traf er mit dem Grafen Zinsendorf zusammen,
der ihn für seine Herrnhuter gewinnen wollte. Nach Berleburg
reiste auch der junge Frankfurter Arzt Johann Christian
Senckenberg (1707-1772) und fand in Dippel einen väterlichen
Freund. 8 Offensichtlich hatte Dippel aber auch seine
alchemistischen Versuche wieder aufgenommen.
Kurz vor
seinem Tod entstand noch ein Vertragsentwurf, der einen Tausch
mit dem Darmstädter Landgrafen Ernst-Ludwig beinhaltete.
Dippel wollte das Rezept einer Tinktur zur Verwandlung von Silber
in Gold gegen die Burg Frankenstein eintauschen. 9
Offensichtlich hat ihm der Tod einen Strich durch diese letzte
Rechnung gemacht. Während eines Besuches auf dem Schloß
der Wittgensteiner bei Bad Laasphe verstarb er in der Nacht vom
24. zum 25. April 1734.
Auch sein Tod gab noch Anlaß
zu Spekulationen. Der Fund einer "ziemlichen Gold-Börse"
in seinem Nachlaß ließ erneut den Verdacht des
Schwarzkünstlers, des Adepten, des Goldmachers
aufkommen.
Weil es aber auch Vermutungen für eine
unnatürliche Todesursache gab, ließ man ihn sezieren;
nicht den ganzen Körper, sondern nur seinen Kopf. Erneut
zeigt sich, daß noch immer etwas Besonderes,
Geheimnisvolles hinter diesem Mann vermutet wurde. In der Kirche
von Bad Laasphe fand er dann seine letzte Ruhestätte. Ein
Zeitgenosse schrieb nach seinem Tod: „Er hat aber vor
vielen tausenden auf dem Theatro dieser Welt ein großes
Aufsehen gemacht, und ist nun abgetreten. Die meisten seiner
Feinde werden Gott dancken, daß er sie von dieser Peitsche
befreyet habe."
„Literarischer Einfluß
über die Grenzen seines Lebens"
Sucht man
nach Verbindungen zwischen Johann Conrad Dippel und dem Viktor
Frankenstein der Mary Shelley, dann muß man die Nachwirkung
dieses sonderbaren Mannes beleuchten, und man muß möglichen
Verbindungen der deutschen Pietisten zu den englischen Dissenters
nachgehen, denen William Godwin wie auch seine Frau Mary
Wollstonecraft, die Eltern von Mary Shelley, angehörten.
„Der
Graf Zinsendorf, der die Dippelschen Missionsgebiete nachmals
bereist hat, fand zu seiner unliebsamen Überraschung, daß
die Dippelianer allenthalben ‚Legion‘ seien. Er
selbst hatte sich bemüht, den einflußreichen Mann, als
er schon in hohem Alter stand, für die Herrnhutische Sache
zu gewinnen. ... Der literarische Einfluß Dippels reicht
aber weit über die Grenzen seines Lebens hinaus." Dies
bezeugen nicht nur Zinsendorf und Jung-Stilling. 10
„Die gesamte theologische Literatur befaßt sich mit
dem Manne, der zu seinen Lebzeiten die bedeutendsten Theologen
aller Richtungen und nicht minder die Wolffischen Philosophen
gegen sich in die Schranken gerufen hat." Während ihn
die Theologen verurteilten, haben ihn seine Anhänger
vergöttert. 11
Bei der Frage einer
Vorbildfunktion für Frankenstein sind besonders seine
Ansichten zur Naturwissenschaft von Interesse. Diese hatte er
schon 1705 unter dem Titel veröffentlicht: „Wegweiser
zum verlohrnen Recht und Licht in der äußeren Natur
oder entdecktes Geheimnis des Seegens und des Fluchs in den
natürlichen Körpern zum wahrhafften Grund der
Arzneykunst in Liebe mitgetheilt." Wichtig sind besonders
seine Angriffe gegen die mechanistische Philosophie in der
Wissenschaft. "Als Naturphilosoph kultiviert er die Idee
einer organischen Einheit von Geist und Materie. Als Ethiker will
er die unbedingte Überlegenheit des Geistigen über das
Materielle." Seine Lieblingsidee „von der allgemeinen
Wiederbringung und von der Naturverklärung bei der
Herstellung des Reiches Christi auf Erden" stellt eine
Verbindung zur Philosophie des Paracelsus her.
Auch
seine Tätigkeit als Alchemist läßt sich ohne
Probleme aus dem Gedankengut des Pietismus erklären. „Es
ist dem Pietisten charakteristisch, daß er aus dem
Vollgefühl der mystischen Verbindung mit Christus heraus,
sich nicht nur eine direkte Einwirkung auf die göttliche
Vorsehung zutraut, sondern auch allenthalben versucht hat, durch
Gebet und andere Mittel die Natur in seine Dienste zu zwingen."
12
Unterstellt man bei Mary Shelley, daß
sie mit dem Gedankengut von Dippel vertraut war und auch die von
Paracelsus beschriebenen Versuche zur Aufzucht von Homunculi aus
menschlichen Samen kannte, 13 dann ist die Verbindung
von Dippel zu Frankenstein denkbar.
Das
Ideengut der Pietisten von Spener bis Dippel hatte aber auch
gesellschaftliche Auswirkungen: „Zu den stärksten
Reformkräften des Protestantismus zählte der Pietismus,
der sowohl die Erneuerung des Menschen anstrebte wie auf die
Umgestaltung der Welt Wert legte." 14 Aus der
Kritik der in Dogmen erstarrten Amtskirche, die durch ihre
intensive/ Verbindungen zur staatlichen Macht weitgehend
korrumpiert war, entstanden die außerkirchlichen
Zusammenschlüsse der Pietisten auf privater Ebene. Hier
waren alle Teilnehmer gleichberechtigt: Theologen und Laien, die
Angehörigen verschiedener Gesellschaftsschichten sowie
Männer und Frauen. In diesen Kreisen wurde natürlich
auch in besonderem Maß die Freiheit des Denkens vertreten.
Wie bei Dippel gezeigt, wurde dieser Anspruch auf
Gedankenfreiheit auch auf die politischen und gesellschaftlichen
Verhältnisse übertragen und führte in Extremfällen
zur Ablehnung staatlicher Strukturen. Ein besonderes Kriterium
des Pietismus ist sein strenger Moralismus und die besondere
Verantwortung gegenüber dem Nächsten. Als Beleg dafür
sei die Einrichtung von Waisenhäusern und Schulen genannt
die, so wie in Halle, häufig eine Einheit bildeten.
15
Schon im 17. Jahrhundert gab es enge
Verbindungen zwischen Pietisten und Puritanern. Auch bei den
Puritanern hatte die Freiheit der Menschen von staatlichen
Autoritäten einen besonderen Stellenwert. Trotz langjähriger
Verfolgungen trugen sie in besonderem Umfang zur englischen
Revolution von 1688 bei. Ein wichtiger Vertreter der Puritaner
war John Bunyan (1628 – 1688). 1688). Sein Buch
„Pilgerreise" wurde von Gottfried Arnold, dem
pietistischen Ziehvater von J. C. Dippel in die deutsche Sprache
übersetzt. 16
Die Indizienkette –
mehr als die Vermutung einer Rheinschiffahrt
Als
zweites Beispiel einer auf theologischem Gebiet wichtigen
Verbindung zwischen Deutschland und England ist die Tätigkeit
des Grafen Zinsendorf in London zu nennen. Er hatte 1750 im
Londoner Stadtteil Chelsea ein Zentrum seiner Herrnhuter Gemeine
gegründet und seine Tätigkeit war 1749 durch
Parlamentsbeschluß mit königlicher Bestätigung
anerkannt worden.
Diese
beiden Belege für Verbindungen zwischen den deutschen
Pietisten und den englischen Dissenters, wie die von der
anglikanischen Staatskirche abweichenden Gruppierungen genannt
wurden, soll zeigen, daß die Kenntnis des Pietisten und
Separatisten Dippel in England wahrscheinlich war. Die Einordnung
von William Godwin und Mary Wollstonecraft in die Gruppe der
Dissenter läßt sich durch ihr Engagement in der
Auseinandersetzung zwischen Richard Price (1723-1791) und Edmund
Burke (1729 – 1797) aus Anlaß der französischen
Revolution darstellen. 17 Richard Price hatte am 4.
November 1789 vor der Revolutionsgesellschaft der Dissenter eine
Gedenkpredigt gehalten, die sich zwar auf die englische
Revolution von 1688 bezog, aber starke Bezüge zu den
aktuellen Vorgängen in Paris zeigte. Zu dem engeren
Freundeskreis von R. Price gehörte nicht nur Mary
Wollstonecraft, die Price für das Gedankengut der Dissenter
gewonnen hatte, sondern auch der Schriftsteller William Godwin.
Die „Predigt" von R. Price veranlaßte
eine gegenrevolutionäre Abhandlung über die
französische Revolution von E. Burke. Darin hatte er R.
Price mit den Seekers verglichen, die während der englischen
Revolution im 17. Jahrhundert religiöse wie staatliche
Organisationen ablehnten und zumeist auch politische Radikale
waren. Das Buch erschien 1790. „Mary, erfüllt von
Freiheitsliebe und durchdrungen von einem glühenden
Interesse an den aktuellen politischen Auseinandersetzungen,
griff in einem Ausbruch heller Entrüstung ... zur Feder."
Ihre „Answer to Burke's Reflections" war die erste von
zahlreichen noch folgenden Gegenschriften anderer Verfasser und
erregte große Aufmerksamkeit. 18
Auch
William Godwin (1756 – 1836) war, wie R. Price, Prediger
verschiedener Dissenter Gemeinden. Sehr früh wendete er sich
politischen Fragen zu und wurde Mitarbeiter an der
Whig-Zeitschrift "The Political Herold“. 1793 erschien
sein wichtigstes W£rk: "An Enquiry Concerning the
Principles of Political Justice, and Its Influence on General
Virtue and Happiness". Darin hatte Godwin jeden staatlichen
Zwang, der die Ungleichheit der Menschen förderte oder
festigte, verworfen. Seine Angriffe richteten sich sowohl gegen
den Staat in seiner Gesamtheit wie gegen gewisse
gesellschaftliche Einrichtungen, insbesondere gegen die
Unterdrückung der Frau in der Ehe".
19
Übereinstimmungen zwischen dem
Gedankengut der Dissenter und dem Separatisten J.C. Dippel sind
nicht zu übersehen. Man darf wohl annehmen, daß Dippel
und seine Schriften dem hier aufgezeigten Personenkreis bekannt
waren.
Die intellektuelle Verbindung zwischen W. Godwin
und seiner Tochter M. Shelley war sehr eng. Sie hatte seine
radikalen philosophischen Ideen übernommen. 20
Ihr Buch „Frankenstein" hat sie dem Vater gewidmet:
Nicht ihrem Ehemann Percy Bysshe Schelly, der die Entstehung des
Buches sehr aktiv begleitet hatte, und nicht dem Freund Lord
Byron, in dessen Haus am Genfer See das erste Kapitel des Buches
entstanden war.
Man darf wohl vermuten, daß sie
durch ihren Vater jenen deutschen Pietisten und radikalen
Separatisten J.C. Dippel kennengelernt hatte, der sich schon im
Darmstädter Gymnasium und dann auch in der Gießener
Studentenmatrikel als „Frankensteiner" einschrieb.
Sicher kannte sie auch Dippels Ablehnung des mechanistischen
Weltbildes der Wissenschaftler. Dies war gerade seit der
Aufklärung besonders aktuell und führte bei den
Konstruktionen „künstlicher Menschen" zu den
mechanischen Lösungen - den Androiden.
Viktor
Frankensteins biologische Lösung in M. Shelleys Roman ist
eine Abwendung vom mechanistischen Weltbild, wie sie auch Dippel
gefordert hat. Das namenlose Monster des Viktor Frankenstein ist
aber auch ein Bindeglied zwischen den Homunculuszüchtungen
des Paracelsus und der Biomechanik unserer Tage.
Bei der
Zusammenstellung dieser Belege handelt es sich um eine
Indizienkette. Das Ergebnis erscheint jedoch sinnvoller als die
Vermutung, Mary Shelley habe bei einer Reise entlang der
Bergstraße die Burgruine Frankenstein gesehen und dabei den
Plan gefaßt, ihrem Romanhelden diesen Namen zu geben.

Literatur:
1)
Weißgerber Wolfgang; Die Herren von Frankenstein und ihre
Frauen. Darmstadt 1975
2)
Ebner Fritz; Frankenstein oder das Monstrum und die Burgruine,
in: Musen wohl, doch auch Politik Darmstädter Schriften Bd.
50
3)
Wer sich näher mit J.C. Dippel beschäftigen will, wird
auf folgende Literatur verwiesen: Wilhelm Bender; J. C. Dippel –
der Freigeist aus dem Pietismus, Bonn 1882; Karl Buchner, J. C.
Dippel in: Hist. Taschenbuch von Raumer, 1858; Karl-Ludwig Voss:
Das Menschenbild bei J.C. Dippel, Leiden
4)
Diehl, Wilhelm; "Sachbuch f. d. Darmstädter
Pädagogmatrikel, Darmstadt 1938; Suchbuch f. d. Gießener
Universitätsmatrikel, Darmstadt Darmstadt 1937
5)
Seeberg, Erich; Gottfried Arnold. Die Wissenschaft und die Mystik
seiner Zeit, Darmstadt 1964
6)
Diehl, Wilhelm; Neue Beiträge zur Geschichte J.K. Dippels
in: Beiträge zur hess. Kirchengeschichte, Bd. III, 1908
7)
Federmann Reinhard; Die königliche Kunst, Wien, Berlin,
Stuttgart 1964
8)
De Bary, August; Johann Christian Senckenberg, Frankfurt 1947
9)
s. 6)
10)
Jung-Stilling, Johann Heinrich; Theobald oder die Schwärmer.
Sämtliche Schriften Bd. 6, Stuttgart 1837. Hier wird Dippel
auch eine Anstellung am Zarenhof in St. Petersburg zugeschrieben.
11)
Bender, Wilhelm; J.C. Dippel, der Freigeist aus dem Pietismus.
12)
wie 11)
13)
Swoboda, Helmut; Der künstliche Mensch, München 1967
14)
van Dülmen, Richard; Kultur und Alltag in der frühen
Neuzeit, Bd.3, München 1994
15)
Beyreuther, Erich; Geschichte des Pietismus, Stuttgart 1978
16)
Lang, August; Puritanismus und Pietismus, Nachdruck, Darmstadt
1972
17)
Kienner, Hermann (Herausgeber); Über die Französische
Revolution, Edmund Burke/Friedrich Gentz Berlin 1991
18)
von Rosenberg, Ingrid (Hrsg.) ; Erinnerungen an Mary
WolIstonecraft, Frankfurt-Berlin 1993
19)
Godwin, William; Caleb Williams oder die Dinge wie sie sind, mit
einem Nachwort von Joachim Krehayn, Leipzig 1962
20)
Micklewright, F.H.A.; A Note on the Gothic Influence in Mary
Shelley, in: Notes ahd Queries Bd. 191, 27.7.1946
|
Autor Otto
Weber



Johann
Conrad Dippel alias Christianus
Democritus 1673 - 1734 (zeitgenössischer
Stich)

Johann
Philipp Dippel, der Vater von Johann Conrad, war von 1678 bis
1704 ev. Pfarrer in Nieder-Ramstadt. „Der Name Dippel
war in der damaligen Zeit weithin bekannt durch seinen Sohn, den
späteren Doktor der
Medizin und Alchemisten Johann Konrad Dippel. Prälat Diehl
sagt von ihm in den Hess. Volksbüchern, daß er ‚im
Zeitalter des Pietismus zu den führenden Geistern ganz
Deutschlands gehörte und für die Aufklärung
bahnbrechender gewirkt hat als irgend einer seiner hessischen
Zeitgenossen‘. . . .
Sein Bruder Johann Albert
Dippel ist der Wiedererbauer des Obertraisaer Hofes, der seit
1635 wüst lag. Zunächst hatte Johann Albert Dippel
Theologie studiert und war von 1700 bis 1704 seinem Vater als
Pfarradjunkt (Gehilfe) beigeordnet, weil er infolge
Asthmabeschwerden seinen Dienst nur mühsam verrichten
konnte. Eigentlich sollte Johann Albert Dippel seinem Vater im
Amt des Pfarrers in Nieder-Ramstadt folgen. Doch kurz vor
Ablegung seines Examens starb Vater Johann Philipp Dippel, und
das Definitorium schlug den Pfarrer Johann Justus Lynker vor, der
auch in die Stelle berufen wurde.
Albert Dippel hat nach
dem Tode seines Vaters die Theologie aufgegeben und Medizin
studiert. 1710 baute er den Obertraisaer Hof wieder auf, den er
durch einen Verwalter bewirtschaften ließ. Aus
wirtschaftlichen Gründen hat er anscheinend aufgegeben und
den Hof 1713 verkauft. Er hat sich dann wahrscheinlich in
Grünberg (Oberhessen) als praktischer Arzt betätigt.
Durch seine kurze Tätigkeit als Hofbesitzer ist der Name
Dippel bis auf den heutigen Tag bei uns erhalten geblieben, denn
seit 1793 wird der ehemalige Obertraisaer Hof auch in amtlichen
Unterlagen Dippelshof genannt.“
(Quelle: Karl
Dehnert, 650 Jahre Christliche Gemeinde Nieder-Ramstadt,
1982).


So
oder ähnlich könnte Burg Frankenstein zu der Zeit
ausgesehen haben, als 1673 die vor den Kriegshorden hierher
geflohene Pfarrersfrau aus Nieder-Beerbach ihren ersten Sohn
Johann Conrad Dippel gebar.
Es gibt keine Belege, daß
Dippel jemals wieder auf den Frankenstein zurückgekehrt
ist.
Zeichnung
von Franz Schütz (1751 – 1781), die einzige Zeichnung
der Burg vor ihrem Zerfall.


Das
ehemalige Pfarrhaus in Nieder-Ramstadt
erbaut 1808 auf
dem unteren Stock des Pfarrhauses aus den Jahren vor 1605. Darin
lebte die Familie von Johann Philipp Dippel, der von 1678 bis
1704 Pfarrer in Nieder-Ramstadt war - „ein tüchtiger
und eifriger Pfarrer“. Sohn Johann Konrad war also 5 Jahre
alt, als die Familie von Nieder-Beerbach nach Nieder-Ramstadt
kam.
Das Haus wurde 1962 verkauft.
(Quelle: Karl
Dehnert, 650 Jahre Christliche Gemeinde Nieder-Ramstadt,
1982).
Foto Frauke Reimers


Die
Lateinschule des Kirchspiels Nieder-Ramstadt
(rechts)
in einer Aufnahme aus den 1950er Jahren. Im Hintergrund die
damalige Apfelweinwirtschaft „Zum Römer“. Das
Schulhaus wurde 1583 errichtet – und steht noch
(bemerkenswert für Nieder-Ramstadt).
Johann Conrad
Dippel besuchte diese Schule bis kurz nach seiner Konfirmation an
Pfingsten 1685.
Foto © Karl-Heinrich
Schanz


Die
ev. Kirche Nieder-Ramstadt
nach einem Gemälde
von 1809, in der der dreizehnjährige Johann Konrad Dippel
Pfingsten 1685 konfirmiert wurde.
(Gemälde von Johann
Heinrich Schillbach (1798 – 1851)


Abbildung
aus den Matrikeln des Pädagogs zu Darmstadt vom
27.3.1691:
Dort steht unter den Frühlingsabgängern
im Schluß-Examen "Johannes Conradus Dippelius
Franckensteinensis".
Dippel hat sich folglich nicht
„von Franckenstein“ genannt, also nicht mit einem
Adels- oder Namensprädikat. Es ist ganz eindeutig, daß
damit lediglich der Herkunfts- bzw. Geburtsort gemeint ist.
Dr.
Erich Kraft
(Klick in die Abbildung ergibt
Abbildung der ganzen Seite aus den Matrikeln)

Die
Geschichte des Obertraisaer Hofes, des „Dippelshofes“
bei Traisa:


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